Maria Königin, Lingen & St. Marien, Lingen-Biene

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Messdiener in Maria Königin

Hier findet Ihr den aktuellen Messdienerplan

Bild: Birgit Seuffert, Quelle: www.pfarrbriefservice.de Ein wichtiger liturgischer Dienst ist der des Messdieners. Nach der Erstkommunion werden die Kommunionkinder angesprochen, wer in eine neue „Chorgruppe“ gehen möchte. Das hat nichts mit Singen zu tun, aber im ersten Jahr dienen die Messdiener/-innen zusammen in der Gruppe, ehemals im „Chorraum“ – daher der Name. Später werden die Messdiener/-innen dann „höhergestuft“ und für den normalen Dienst aufgestellt. Dazu wird ein Messdiener-Plan erstellt.

Messdiener/-innen, die nicht so große Abstände zwischen den Diensten haben möchten, können sich auch gern für den Dienst im Bonifatius-Hospital bei Pastor Brandebusemeyer melden – da werden immer Messdiener/-innen gesucht!

Für ältere Messdiener/-innen finden in lockeren Abständen auch Fortbildungen statt. Ziel ist, dass alle wissen, was sie tun – und es dann auch gern tun! Der Dienst ermöglicht es, nahe am Geschehen der Liturgie zu sein und an ihrer Schönheit durch das eigene Tun beisteuern zu können.

Wer nicht mehr als Messdiener/-in aufgestellt werden kann oder möchte, kann sich im Pfarrbüro abmelden. Durch kleine Geschenke, Aktionen und Fahrten möchten wir natürlich für das Verbleiben im Dienst werben!

Ansprechpersonen:

Wenn ihr Fragen zum Messdienerplan habt oder euch sonst der Schuh drückt, könnt ihr euch an Jakob Belle wenden:
oder an Pastor Brandebusemeyer

Für Messdiener und Mitarbeiter in der Messdienerausbildung im Bistum Osnabrück gibt es hier weitere Infos (Klick auf's Bild)




Stichwort: Ministrant(-in), Messdiener(-in)

Ministranten (von lat. ministrare, dienen) sind Helfer, die dem Priester bei der Gottesdienstfeier zur Hand gehen. Mancherorts werden sie auch Messdiener genannt.

Meist sind es Kinder und Jugendliche - Mädchen wie Jungen -, die nach der Erstkommunion Ministranten werden und es häufig bis zum Ende ihrer Schulzeit bleiben. Eine Altersbegrenzung nach oben gibt es aber nicht. In vielen Gemeinden dienen auch Ältere und Rentner als Ministranten in den Gottesdiensten, besonders in den Messen und bei Beerdigungen an Wochentagen, wenn für Kinder der Schulbesuch ansteht.

"Haupteinsatzort" der Ministranten ist der Sonntagsgottesdienst in der Kirchengemeinde: die Heilige Messe. Die Ministranten halten beim Tagesgebet dem Priester das Messbuch vor, sie bereiten den Altar und bringen für die Eucharistiefeier die Gaben Brot und Wein herbei. In feierlichen Gottesdiensten tragen sie das Vortragekreuz und Kerzen und bedienen das Weihrauchfass. Ansonsten können Ministranten auch in jedem anderen Gottesdienst dienen: bei Sakramentenspendungen wie Taufe oder Eheschließung, bei Beerdigungen, feierlichen Prozessionen u.a.m.

Die Farben der Ministrantengewänder richten sich nach dem Kirchenjahr und nach den Festen, die gefeiert werden:

  • Violett: Advents- und österliche Bußzeit (Fastenzeit)
  • Weiß: bei hohen Festen wie Weihnachten und Ostern
  • Rot: Pfingsten (Fest des Heiligen Geistes) oder bei Gedenktagen für Märtyrer, also Heilige, die für ihren Glauben gestorben sind
  • Grün: Gottesdienste außerhalb besonderer Festzeiten
  • Schwarz: Beerdigungen

(Quelle:Peter Weidemann, Erstveröffentlichung im "Lexikon Kirche & Religion" auf kathweb.de.)